HagleitnerInstallationen

Wärme aus 140 Metern Tiefe — mit Wärmepumpen, die wir selbst bauen.

Seit 1972 bauen wir in Kirchberg Wärmepumpen. Heute planen und montieren wir Energiesysteme mit Erdsonden, Kollektoren, Grundwasserbrunnen und Luft-Wärmepumpen — und fertigen die GEOSOL-Serie im eigenen Haus. Welches System zu Ihrem Grundstück passt, klären wir mit einem Kurz-Check.

GEOSOL — entwickelt und produziert in Kirchberg.

GEOSOL ist keine zugekaufte Marke, sondern unsere eigene Wärmepumpenserie. Über 0 Anlagen sind in Betrieb — die tausendste seit 05.01.2020 im Starthaus des Kitzbüheler Hahnenkamms. Wer die Abfahrt kennt, weiß, was die Technik dort aushalten muss.

  • · Eigenfertigung seit 1972 — kurze Wege bei Service und Ersatzteilen
  • · Abgestimmt auf Erdsonde, Kollektor, Grundwasser und Direktverdampfung
  • · Geplant, montiert und gewartet vom selben Betrieb
Starthaus am Kitzbüheler Hahnenkamm, Standort der 1000. GEOSOL-Wärmepumpe
Starthaus Hahnenkamm — hier arbeitet die 1000. GEOSOL.

Vier Systeme — welches passt zu Ihrem Grundstück?

Direktverdampfung

Das Arbeitsmittel zirkuliert direkt im Erdkollektor — ohne Zwischenwärmetauscher.

Bei der Direktverdampfung (Direktwärme) zirkuliert das Arbeitsmittel der Wärmepumpe direkt im Erdkollektor. Es gibt keinen Zwischenwärmetauscher und keine Soleumwälzpumpe — jede Übergabestelle, die entfällt, spart Energie.

Das Ergebnis: bis zu 80 % kostenlose Umweltenergie und die niedrigsten Betriebskosten aller Erdwärmesysteme.

Umweltenergie
bis zu 80 %
Betriebskosten
niedrigste aller Erdwärmesysteme
Soleumwälzpumpe
entfällt

Sole/Wasser

Flachkollektor, Künettenkollektor oder Erdsonde — je nach Grundstück.

Beim Sole/Wasser-System nimmt ein Wasser-Frostschutz-Gemisch die Erdwärme auf. Als Wärmequelle dient ein Flachkollektor (Verlegefläche im Neubau etwa das 1- bis 1,5-Fache der beheizten Fläche), ein Künettenkollektor bei wenig Platz — oder eine Erdsonde.

Die Erdsonde braucht nur ein Bohrloch, dessen Durchmesser etwa so groß ist wie eine CD. Beim Einfamilienhaus geht sie im Schnitt rund 140 Meter tief. Ab etwa 10 Metern Tiefe ist die Temperatur ganzjährig konstant — deshalb arbeitet die Sonde gerade im Winter besonders effizient. Im Sommer kühlt dieselbe Sonde das Haus passiv.

In Wasserschutzgebieten sind Sonden nicht zulässig — dort kommen Kollektoren zum Einsatz.

Sondentiefe (EFH)
ø rund 140 m
Bohrlochdurchmesser
etwa wie eine CD
Konstante Temperatur
ab ca. 10 m Tiefe
Sommer
passive Kühlung über die Sonde

Grundwasser

Förder- und Schluckbrunnen — die höchsten Jahresarbeitszahlen.

Das Wasser/Wasser-System nutzt Grundwasser als Wärmequelle: Ein Förderbrunnen und ein Schluckbrunnen werden im Abstand von etwa 15 Metern gesetzt.

Grundwasser hat konstant +8 bis +12 °C — daraus ergeben sich die höchsten Jahresarbeitszahlen aller Systeme. Die Nutzung ist bewilligungspflichtig; wir begleiten das Verfahren.

Brunnenabstand
ca. 15 m
Wassertemperatur
konstant +8 bis +12 °C
Jahresarbeitszahl
höchste aller Systeme
Bewilligung
erforderlich — wir begleiten

Luft/Wasser

Kein Erdeingriff — flexibel, besonders bei Sanierungen.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe zieht ihre Energie aus der Außenluft. Kein Kollektor, keine Bohrung, kein Brunnen — dadurch ist sie flexibel einsetzbar, besonders bei Sanierungen, wo ein Erdeingriff nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist.

Erdeingriff
keiner
Einsatz
Neubau & Sanierung

Warum Wärmepumpe?

  • Niedrige Betriebskosten
  • Kein Heizraum, kein Brennstofflager
  • Heizt, kühlt und macht Warmwasser
  • Wartungsarm
  • Kein Kamin nötig
  • Keine Bevorratung, keine Preisspekulation beim Brennstoff

Was kostet das?

Ehrliche Bandbreiten statt Lockangebote — jeweils inklusive Montage und Inbetriebnahme. Das fixe Angebot gibt es nach dem Lokalaugenschein.

Erdsonde (Einfamilienhaus)
ab ca. € 28.000
Sole-Flachkollektor
ab ca. € 24.000
Luft/Wasser
ab ca. € 18.000

Förderung in Tirol und im Bund

Bund und Land fördern den Umstieg auf die Wärmepumpe — besonders beim Tausch einer alten Öl- oder Gasheizung. Die Programme ändern sich laufend; wir prüfen beim Angebot, was aktuell für Ihr Projekt gilt, und machen die Abwicklung mit.

Der Kurz-Check: 4 Angaben, ein Rückruf.

Gebäude, Fläche, Grundstück, Wunschtermin — mehr brauchen wir nicht für eine erste Einschätzung, welches System bei Ihnen funktioniert und was es kostet.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe

Als Orientierung: Eine Erdsonden-Anlage beginnt beim Einfamilienhaus bei rund € 28.000 inklusive Montage und Inbetriebnahme. Der genaue Preis hängt von Gebäude, Heizlast und Bohrsituation ab — nach einem Lokalaugenschein bekommen Sie ein fixes Angebot.

Ja. Erdsonden-Systeme kühlen im Sommer passiv über dieselbe Sonde, die im Winter heizt — praktisch ohne Betriebskosten. Auch aktive Kühlung über Flächensysteme (Boden, Wand, Decke) ist möglich.

Ja, die Nutzung von Grundwasser ist bewilligungspflichtig. Wir kennen das Verfahren in der Region seit Jahrzehnten und begleiten Sie durch die Einreichung.

Bund und Land Tirol fördern den Umstieg auf Wärmepumpen, besonders beim Tausch einer alten Öl- oder Gasheizung. Die Programme ändern sich laufend — wir prüfen im Zuge des Angebots, was aktuell für Ihr Projekt gilt, und machen die Abwicklung mit.

Beim Neubau rechnet man für den Flachkollektor mit etwa dem 1- bis 1,5-Fachen der beheizten Wohnfläche als Verlegefläche. Ist das Grundstück kleiner, sind Künettenkollektor oder Erdsonde die Alternative — die Sonde braucht nur ein Bohrloch mit etwa CD-Durchmesser.

GEOSOL ist unsere eigene Wärmepumpenserie — entwickelt und produziert bei uns im Haus in Kirchberg. Über 1000 Anlagen sind in Betrieb; die tausendste wurde 2020 im Starthaus des Kitzbüheler Hahnenkamms in Betrieb genommen.

+43 5357 2267Badplaner